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Transnationale Zusammenarbeit - Programmraum Alpen

Kooperationsgebiet Alpenraum

Alpenraum

Teilnehmende Staaten
Teile Deutschlands, Frankreichs und Italiens sowie Österreich, Slowenien, Schweiz und Liechtenstein

Teilnehmende Regionen in Deutschland
Bayern (Regierungsbezirke Oberbayern und Schwaben) und Baden-Württemberg (Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen)

Ziel
Das Alpenraumprogramm als ein EU-Strukturförderprogramm zur Europäischen Territorialen Kooperation fördert transnationale Projekte im Alpenraum. Ein übergeordnetes Ziel des Programms ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der gesamten Region durch gemeinsame Aktivitäten in Bereichen, in denen transnationale Kooperationen für nachhaltige Lösungen erforderlich sind. Beitragend zur EU 2020 Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives  Wachstum, bietet das Programm den Projektbeteiligten einen Rahmen, um neue Ideen zu entwickeln, zu testen, zu koordinieren und umzusetzen. Das Programm versteht sich als Motor von Entwicklung und Veränderung und agiert in drei verschiedenen Funktionen

+ Förderer von ergebnisorientierten Projekten die innerhalb der Zielvorgaben des Programms liegen

+ Impulsgeber in den Debatten zur Kohäsionspolitik und zur Zukunft des Alpenraums

+ Beschleuniger von Kooperationen und gemeinsamen Lösungen

Budget
Insgesamt stehen bis zum Jahr 2020 rund 116,6 Mio. Euro EU-Fördermittel (EFRE) für alpenweite Projekte für alle teilnehmenden Mitgliedstaaten zur Verfügung. Gefördert werden bis zu 85 % der gesamten Projektkosten (z.B. Personalkosten, Reisekosten, Veranstaltungskosten, Ausstattung, externe Dienstleistungen), 15 % müssen vom Antragsteller selbst getragen werden.

Förderschwerpunkte
Förderfähig sind Projekte mit thematischem Bezug zu den folgenden Themenbereichen:

Priorität 1: Innovativer Alpenraum

  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovationen im Alpenraum.

  • Steigerung der Aktivitäten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Priorität 2: CO2-armer Alpenraum

  • Einführung transnationaler und integrierter Instrumente zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

  • Ausweitung kohlenstoffarmer Transport- und Mobilitätsmöglichkeiten.

Priorität 3: Lebenswerter Alpenraum

  • Verstärkung des Schutzes, der Erhaltung und der ökologischen Vernetzung der alpinen Ökosysteme.

  • Stärkung und Anwendung einer transnationalen und Mehr-Ebenen-Governance.

Priorität 4: Gute Governance im Alpenraum

  • Stärkung und Anwendung einer transnationalen und Mehr-Ebenen-Governance.

Wer kann sich an Projekten beteiligen?

  • Körperschaften des Bundes, der Länder, der Regionen und Kommunen
  • Nichtregierungsorganisationen
  • Verbände
  • Vereine
  • Universitäten
  • Hochschulen
  • Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen und sonstige private Einrichtungen

Projektpartnerschaft
Es müssen mindestens vier Partner aus drei verschiedenen Ländern in einem Projekt zusammenarbeiten. Ein Hauptpartner (Lead Partner) übernimmt die organisatorische, inhaltliche und finanzielle Gesamtverantwortung des Projekts.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Alpenraumprogramms!