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Bayern-Österreich

Die Europäische Kommission hat am 3. Dezember 2014 das neue Kooperationsprogramm zwischen Österreich und Bayern 2014-2020 genehmigt. Unter dem offiziellen Namen „Interreg V-A Österreich –Deutschland/Bayern“ stehen dem Programm aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EU-Fördermittel in Höhe von rund 54,5 Millionen Euro für die Umsetzung von grenzüberschreitenden Projekten zur Verfügung.

Mit dem neuen Kooperationsprogramm „Interreg V-A Österreich – Deutschland/Bayern 2014-2020“ werden grenzübergreifende Kooperationen von Partnern aus Bayern und Österreich gefördert. Dadurch soll auch in den kommenden Jahren die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen im Grenzraum ermöglicht und ein Beitrag zur Schaffung eines gemeinsamen Lebens-, Natur- und Wirtschaftsraumes geleistet werden.

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Einer der Schwerpunkte des Programms liegt auf der Forschungs- und Technologieentwicklungstätigkeit von Unternehmen – vor allem von KMU – und Hochschulen. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Förderung der verstärkten Kooperation von Unternehmen mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und damit einer effizienteren Umsetzung von Wissen in innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Der Kultur-, Natur- und Lebensraum soll auch in Zukunft nachhaltig touristisch genutzt und die Biodiversität im Grenzraum bewahrt werden. Mit der Förderung der Zusammenarbeit in Rechts- und Verwaltungsfragen sowie von grenzüberschreitenden Kleinprojekten sollen vorhandene Barrieren zwischen den beiden Mitgliedsstaaten weiter reduziert und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit intensiviert werden.

Bei einer Auftaktveranstaltung im Frühjahr 2015 wird der offizielle Startschuss für das Programm „Interreg V-A Österreich – Deutschland/Bayern“ fallen. Neben Forschungseinrichtungen, öffentlichen Körperschaften und Interessensvertretungen können erstmals auch Unternehmen Förderempfänger sein. Von den genehmigten Kosten können voraussichtlich bis zu 75% aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert werden.

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Drei thematische Prioritätsachsen kennzeichnen die Programmstruktur:

  1. Verbreiterung und Verbesserung der grenzüberschreitenden Kapazitäten in Forschung, Entwicklung und Innovation (EU-Förderung 19,28 Mio.)
  2. Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz (EU-Förderung 16,73 Mio.)
  3. Förderung der Zusammenarbeit in Rechts- und Verwaltungsfragen und der Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Institutionen (EU-Förderung 15,21 Mio.)

Karte des bayerisch-österreichischen Grenzgebiets mit farblicher Hervorhebung des Fördergebiets
Bayerisch-österreichisches Fördergebiet

Fördergebiet in Bayern

In Bayern erstreckt sich das Fördergebiet über die Landkreise Altötting, Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land, Deggendorf, Freyung-Grafenau, Dingolfing-Landau, Garmisch-Partenkirchen, Landshut, Lindau (Bodensee), Miesbach, Mühldorf am Inn, Oberallgäu, Ostallgäu, Passau, Regen, Rottal-Inn, Rosenheim, Traunstein, Unterallgäu und Weilheim-Schongau sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten (Allgäu), Landshut, Memmingen, Passau und Rosenheim.

Fördergebiet in Österreich

In Österreich umfasst das Fördergebiet Außerfern, Bludenz-Bregenzer Wald, Innsbruck, Innviertel, Linz-Wels, Lungau Mühlviertel, Osttirol, Pinzgau-Pongau, Rheintal-Bodenseegebiet, Salzburg und Umgebung, Steyr-Kirchdorf, Tiroler Oberland, Tiroler Unterland und Traunviertel.