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Forschung, Entwicklung, Innovation

Der Hightech-Standort Bayern stellt heute eine der leistungsfähigsten Lokomotiven des europäischen Wirtschaftsraumes dar. Der Erhalt der bayerischen Spitzenposition im Bereich angewandter Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation ist somit von zentralem europäischen Interesse und wird vom Förderbereich 1 des Operationellen Programms verfolgt. Er ist in zwei Maßnahmengruppen unterteilt.

Förderung von Forschungs- und Kompetenzzentren

Durch die Förderung von Forschungs- und Kompetenzzentren (Maßnahmengruppe 1.1) soll die Rolle der anwendungsorientierten Forschung im bayerischen Innovationssystem gestärkt werden.  

Ansprechpartner

Bereich Forschungs- und Kompetenzzentren

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Prinzregentenstraße 28
80538 München
Referat 43 - Angewandte Forschung, Clusterpolitik
Herr Dr. Stefan Wimbauer
Telefon: 089 2162-2572
Fax: 089 2162-3327
E-Mail: stefan.wimbauer(at)stmwi.bayern.de

sowie die Bezirksregierungen

Bereich angewandte Geowissenschaften

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Referat 59 - Bodenschutz, Altlasten und Geologie
Herr Dr. Christoph Töpfner
Tel. 089 9214-3330
E-Mail: christoph.toepfner(at)stmuv.bayern.de

Weitere Informationen

Im Rahmen des Operationellen Programms soll die Rolle der anwendungsorientierten Forschung im bayerischen Innovations­system mit jeweils spezifischen inhaltlichen Schwerpunkten durch den Aus- und Aufbau von Forschungskapazitäten und -infrastruktur gestärkt werden.

Der Freistaat Bayern beabsichtigt, im Rahmen des Operationellen Programms für spezifische Schwerpunktthemen außeruniversitäre Forschungs- und Kompetenzzentren auf- beziehungsweise weiter auszubauen. Das betrifft Themen, die aufgrund ihres Charakters als Zukunfts- oder Schlüsseltechnologie von übergeordneter Bedeutung für die zukünftige Entwicklung Bayerns und seiner Wirtschaft sind. Im Fokus stehen die zentralen Handlungsfelder der Bayerischen Innovationsstrategie. Die Förderung erfolgt im Wesentlichen über Zuschüsse zum Auf- und Ausbau von Gebäuden, Laboren und Ausrüstung außeruniversitärer Forschungs- und Kompetenzzentren. Beispiel sind Einrichtungen wie die Fraunhofer-Gesellschaft oder das Kompetenzzentrum Neue Materialien in Bayreuth.

Technologietransfer „Hochschule - KMU“

Mit der Förderung des Technologietransfers (Maßnahmengruppe 1.2) zwischen Hochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sollen die anwendungsorientierte Umsetzung von Forschungs­ergebnissen sowie die bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft erreicht werden.

Ansprechpartner

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Salvatorstraße 2
80333 München
Referat IX.4 - EU-Wissenschaftsangelegenheiten,
Internationale Organisationen
Herr Helmut Potje
Telefon: 089 2186-2026
Fax: 089 2186-3026
E-Mail: helmut.potje(at)stmbw.bayern.de

Weitere Informationen

Im Fokus stehen dabei der Mittelstand, insbesondere kleine und
mittlere Unternehmen (KMU) in vorwiegend strukturschwachen
Gebieten und die regional verankerten Hochschulen.
Ziel ist eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft.
Im Rahmen der Förderung sollen Projekte von Hochschulen
unterstützt werden, um gemeinsam mit einer größeren Zahl ausgewählter KMU branchenspezifische Lösungen (Produkte, Dienstleistungen, Verfahren) zu entwickeln.
Die Ergebnisse sollen öffentlich zugänglich gemacht werden.
Im Gegensatz zu Großunternehmen fehlen KMU
vielfach die Möglichkeiten, passende Kooperationspartner
ausfindig zu machen oder eigenständig Innovationen im täglichen
Geschäft zu generieren und umzusetzen.
Durch die Verbesserung des Technologietransfers
sollen ausgewählte Forschungsfelder von Hochschulen
erschlossen und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen im Umfeld dieser Einrichtungen gestärkt werden.
Als Empfänger der Fördermittel kommen bayerische
Universitäten und Hochschulen für angewandte
Wissenschaften in Frage.