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Nachhaltige Entwicklung funktionaler Räume

Die Maßnahmen des Förderbereichs 5 zur nachhaltigen Stadt-Umland-Entwicklung werden im Rahmen von integrierten Entwicklungskonzepten interkommunaler Kooperationen gefördert. Diese Entwicklungskonzepte werden im Rahmen eines zweistufigen Auswahlverfahrens ausgesucht. Die Kommunen konnten bis zum 31.12.2013 eine erste Interessens-
bekundung abgeben.

Förderung nichtstaatlicher Museen

Die Maßnahmengruppe 5.1 zielt darauf ab, die
Attraktivität von Museen, denen das Sammeln, Bewahren,
Forschen, Ausstellen und Vermitteln der
Kulturgüter als originäre Aufgabe obliegt, zu steigern
und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen
zu verbessern.

Ansprechpartner

Bayerisches Staatsministerium für Bildung
und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Salvatorstraße 2
80333 München
Referat IX.4 / EU-Wissenschaftsangelegenheiten,
Internationale Organisationen
Herr Helmut Potje
Telefon: 089 2186-2026
E-Mail: helmut.potje(at)stmbw.bayern.de

Weitere Informationen

Gefördert werden die Errichtung und der Ausbau
von Museen. Es werden nachhaltige und vorbeugende
Strategien für die Restaurierung und Konservierung
von Kulturgut entwickelt und umgesetzt
sowie der Wissenstransfer zwischen Forschung und
Restaurierungspraxis weiter intensiviert.
Die Unterbringung in historischen Bauten, das hohe
Alter zahlreicher Museen, neue Präsentations- und
Konservierungsstandards führen zu Handlungsbedarf,
zum Beispiel im Hinblick auf die Ertüchtigung
von Gebäuden und die Modernisierung von Präsentationstechnik.
Damit kann auch ein wesentlicher
Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft der Region
durch Betonung kultureller Aktivitäten bewirkt
werden.
Ein wesentlicher Aspekt der Museumsförderung
liegt auf der städtebaulichen Entwicklung. Durch die
Museumsförderung ergeben sich wichtige Impulse
für die wirtschaftliche Entwicklung von Städten und
deren Umland.
Die Maßnahmengruppe kann ausschließlich im Rahmen
einer integrierten räumlichen Entwicklungsmaßnahme
gefördert werden.
Zuwendungsempfänger sind kommunale Gebietskörperschaften
und Vereine.

Förderung einer nachhaltigen Nutzung von Baudenkmälern und kulturhistorisch bedeutsamen Gebäuden

Maßnahmengruppe 5.2 soll dazu beitragen, die Anziehungskraft und die Chancen, die das Kulturerbe für die städtische Bevölkerung und das
Umland bietet, zu steigern.

Ansprechpartner

Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
80539 München
Sachgebiet IIC6 - Städtebauförderung
Herr Matthias Amann
Telefon: +49 89 2192-3494
Fax: +49 89 2192-1-3494
E-Mail: matthias.amann(at)stmi.bayern.de

Weitere Informationen

Baudenkmäler und kulturhistorisch bedeutsame Gebäude
können genutzt werden als Stätten für zwischenmenschliche
Begegnungen, für soziale und
kulturelle Betätigung, für die Erholung oder für beschäftigungswirksame
Dienstleistungen. Die Nutzungsoptionen
richten sich dabei an Entwicklungskonzepten
aus, die von interkommunalen
Kooperationen erarbeitet werden. Dabei werden
aufeinander abgestimmte Maßnahmen zum Tragen
kommen. Diese reichen von der Instandsetzung und
Modernisierung bis hin zu Aus-, Um- oder Anbauten.
Fördergegenstand sind die jeweiligen Gebäude.
Fördervoraussetzung ist es, eine dauerhafte (Nach-)
Nutzung des kulturellen Erbes sicherzustellen.
Durch die interkommunale Abstimmung mittels integrierter
Entwicklungskonzepte gewinnen diese
Maßnahmen zusätzlich an lokaler Identifikation und
Teilhabe über Gemeindegrenzen hinweg.
Die Maßnahmengruppe kann ausschließlich im Rahmen
einer integrierten räumlichen Entwicklungsmaßnahme
gefördert werden.
Empfänger der Fördermittel sind Gebietskörperschaften.

 

 

Revitalisierung von Konversions- und Brachflächen sowie Gebäudeleerständen

Ziel der Maßnahmengruppe 5.3 ist es, vorgenutzte
Flächen zu recyceln statt neue zu verbrauchen.
Leerstehende Gebäude insbesondere im innerstädtischen
und -örtlichen Bereich sollen wieder einer
Nutzung zugeführt und damit der Erhalt wertvoller
Strukturen auf Dauer gesichert werden. Ortskerne
sollen belebt und funktionsfähig erhalten werden.

Ansprechpartner

Bereich Revitalisierung von Konversions- und Brachflächen sowie Gebäudeleerständen

Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern,
für Bau und Verkehr

Franz-Josef-Strauß-Ring 4
80539 München
Referat IIC6 - Städtebauförderung
Herr Matthias Amann
Telefon: +49 89 2192-3494
Fax: +49 89 2192-1-3494
E-Mail: matthias.amann(at)stmi.bayern.de

Bereich Flächenrecycling und Altlastensanierung

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt
und Verbraucherschutz

Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Referat 59 - Bodenschutz, Altlasten und Geologie
Herr Otmar Licht
Telefon: 089 9214-4398
E-Mail: otmar.licht(at)stmuv.bayern.de

Weitere Informationen

Durch die Revitalisierung dieser Flächen wird die
Innenentwicklung gestärkt und die zunehmende
Flächeninanspruchnahme durch das Bebauen der
„Grünen Wiese“ im Sinne der Nachhaltigkeit reduziert.
Die Wiedernutzbarmachung von kontaminierten
Flächen und von leerstehenden Gebäuden verknüpft
Aspekte der städtebaulichen Entwicklungsplanung
mit den Belangen des Umweltschutzes.
Durch die Revitalisierung werden Investitionshemmnisse
verringert und bisher nicht nutzbare Standorte
für höherwertige Nachnutzungen gewonnen. Die
Wiedernutzung erhaltenswerter Bausubstanz trägt
zur Einsparung von Energie für neue Baumaterialien
und zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei. Zur
Verbesserung von Lebensqualität und der Standortbedingungen
für die Wirtschaft werden auch die Revitalisierung
von kontaminierten Flächen und Bausubstanzen
unter Berücksichtigung von Belangen
des Boden- und Umweltschutzes sowie ökologischer,
städtebaulicher und ökonomischer Aspekte
gefördert.
Die Maßnahmengruppe kann ausschließlich im Rahmen
einer integrierten räumlichen Entwicklungsmaßnahme
gefördert werden.
Zuwendungsempfänger sind Gebietskörperschaften.

Weiterführende Links:

Förderprogramme des Bayerischen Innenministeriums
EU-Finanzierungshilfe über das Bayerische Umweltministerium

Grün- und Erholungsanlagen

In der Maßnahmengruppe 5.4 werden die Einrichtung
und der Erhalt von Grün- und Erholungsanlagen
gefördert. Damit sollen innerstädtische
Erholungsmöglichkeiten erweitert, Räume für zwischenmenschliche
Begegnungen geschaffen, ein
gesundes Stadtklima herbeigeführt und die Lebensbedingungen
für die heimische Pflanzen- und Tierwelt
erleichtert werden.

Ansprechpartner

Bereich Grün- und Erholungsanlage infolge der Durchführung von Gartenschauen
Bezirksregierungen

Bereich Städtebauförderung
Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
80539 München
Herr Matthias Amann
Telefon: 089 2192-3494
Fax: 089 2192-1-3494
E-Mail: matthias.amann(at)stmi.bayern.de

Weitere Informationen

Grün- und Erholungsanlagen verbessern das Verhältnis
von Wohn-, Verkehrs- und Naherholungsflächen
und verbinden Ortsteile räumlich miteinander. Sie
werten innerörtliche Entwicklungsachsen auf und
stärken die Stadt-Umland-Beziehung.
Gegenstand der Förderung sind Errichtung und Ausbau
von vorbildlichen, gegenüber dem Vorzustand
ökologisch aufgewerteten Grün- und Erholungsanlagen,
die der Bevölkerung auf Dauer zur Verfügung
gestellt werden.
Die Schaffung von grünen Infrastrukturen in dieser
Maßnahmengruppe umfasst beispielsweise die Anlage
von naturnahen Erholungsflächen, Pflanzbereichen,
Teichanlagen, Gewässersystemen, Verbindungswegen
und -brücken sowie Lehrpfaden.
Die Maßnahmengruppe kann ausschließlich im Rahmen
einer integrierten räumlichen Entwicklungsmaßnahme
gefördert werden.
Empfänger der Fördermittel sind Gebietskörperschaften,
die sich zu interkommunalen Kooperationen
zusammengeschlossen haben.

Weiterführende Links:

Förderprogramme des Bayerischen Innenministeriums
Gartenschauen des Bayerischen Umweltministeriums

 

 

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