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Klimaschutz

Förderbereich 3 des Operationellen Programms zielt darauf ab, Maß­nahmen zu ergreifen, die den menschlichen Einfluss auf das Klima zurückdrängen, also die Menge der in die Atmosphäre entweichenden Treibhausgase begrenzen. Seine drei Maßnahmengruppen zum Klima­schutz sind unverzichtbare und untrennbare Bestandteile einer lang­fristigen Strategie zur Sicherung der Lebensgrundlagen in Bayern.

Energieeinsparung in Unternehmen

Maßnahmengruppe 3.1 zielt darauf ab, Unternehmen bei ihren Bemü­hungen zur Energieeinsparung zu unterstützen.

Ansprechpartner

Weitere Informationen

Durch das Sonderförderprogramm „Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in Unternehmen“ sollen mit Hilfe eines Zuschusses kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gefördert werden, die Investitionen in die Energieeffizienz ihrer technischen Anlagen (einschließlich Gebäudetechnik) oder ihrer Gebäude (Betriebsstätten) tätigen oder den Einsatz erneuerbarer Energien in ihrem Unternehmen ausbauen und mit diesem Vorhaben eine signifikante Reduzierung ihres Primärenergieverbrauchs erzielen.

Energieeinsparung in öffentlichen Infrastrukturen

Im Rahmen der Maßnahmengruppe 3.2 sollen zwei Bereiche adressiert werden:

  • Energetische Sanierung staatlicher Gebäude
  • Kommunale Energieeffizienz

Ansprechpartner

Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
80539 München

Bereich der Energetischen Sanierung staatlicher Gebäude

Sachgebiet IIA2 - Technische Grundsatzfragen im Hochbau;
energieeffizientes Bauen
Telefon: 089 2192-02 

Bereich Energieeffizienz

Sachgebiet IIC6 - Städtebauförderung
Herr Matthias Amann
Telefon: 089 2192-3494
Fax: 089 2192-1-3494
E-Mail: matthias.amann(at)stmi.bayern.de

Weitere Informationen

  • Energetische Sanierung staatlicher Gebäude
    Im Rahmen eines Sonderprogramms des Freistaats Bayern zur energetischen Sanierung staatlicher Liegenschaften sollen Sanierungsmaßnahmen deutlich beschleunigt werden. Diese Maßnahmen erfassen Gebäudehülle und Anlagentechnik. Es erfolgt zudem ein verstärkter Einsatz regenerativer Energien. Der Freistaat Bayern kommt damit auch seiner wesentlichen Vorbildfunktion bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen nach.

  • Kommunale Energieeffizienz
    Im Rahmen der Unterstützung kommunaler Energie­effizienz­maßnahmen sollen Kommunen durch die Städtebauförderung dabei begleitet werden, Vorhaben vor allem zur Reduktion der CO2-Emissionen nachhaltig umzusetzen. Dabei können für geeignete Erneuerungsgebiete - idealerweise aufeinander abgestimmte - Fördermaßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen unterstützt werden (unter anderem die Entwicklung und Umsetzung von integrierten kommunalen Energieleitplänen zur CO2-Einsparung; die Konzeption von Maßnahmen zur Ersetzung der fossilen Wärmeerzeugung durch regenerative Anlagen; die Beteiligung und Beratung der Eigen­tümer und Nutzer; die Anschubfinanzierung für unrentierliche Kosten beim Aufbau von Verteilernetzen und Anschlüssen). Weiterführende Informationen über Förderprogramme erhalten Sie beim Bayerischen Innenministerium.

Verringerung der CO2-Freisetzung aus An-, Nieder- und Hochmoorböden

Gegenstand der Förderung sind Pilotprojekte bzw.  innovative Vorhaben, bei denen verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden, die zur Verringerung der CO2-Emissionen aus Böden mit hohen Kohlenstoffgehalten beitragen. Sie sollen im Rahmen der Maßnahmengruppe 3.3 umgesetzt werden.

Ansprechpartner

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Referat 64 - Landschaftspflege und Naturschutzförderung
Herr Andreas Laudensack
Telefon: 089 9214-3316
E-Mail: andreas.laudensack(at)stmuv.bayern.de

Weitere Informationen

Schwerpunkte sind u.a. Wiedervernässungsmaßnahmen, die Erarbeitung dafür benötigter projektbezogener Planungen und Konzepte, Projektmanagement sowie die Durchführung von begleitenden Forschungsvorhaben. Durch die Wiedervernässung ist eine herkömmliche landwirtschaftliche Nutzung dieser Standorte nicht oder nur eingeschränkt möglich. In Pilotverfahren sollen beispielsweise auch extensive Bewirtschaftungsverfahren auf wiedervernässten Flächen erprobt werden.

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