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Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen

Die nachhaltige Stärkung der regionalen Innovations- und Wettbewerbs­fähigkeit in Bayern ist die Leitidee des Operationellen Programms. Sie wird durch Förderbereich 2 maßgeblich unterstützt. Denn nur bei einer ausreichend hohen Unternehmensdichte wird in allen Regionen des Freistaats eine eigenständige und selbsttragende Entwicklung möglich sein. Förderbereich 2 gliedert sich in fünf Maßnahmengruppen.

Innovative Finanzinstrumente

Maßnahmengruppe 2.1 verfolgt das Ziel, das Angebot an Risiko- und Beteiligungskapital für Unternehmen in Bayern zu stärken.

Ansprechpartner

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Prinzregentenstraße 28
80538 München

Referat 41 - Grundsatzfragen der Innovations- und Technologiepolitik, Biotechnologie, Medizintechnik
Herr Stefan Block
Telefon: 089 2162-2687
Fax: 089 2162-3687
E-Mail: Stefan.Block(a)stmwi.bayern.de

Referat 53 - Förderbanken, Beteiligungsfinanzierung, Mittelstandsfinanzierung
Dr. Anja Zimmermann
Telefon: 089 2162-2624
Fax: 089 2162-3624
E-Mail: Anja.Zimmermann(a)stmwi.bayern.de

Weitere Informationen

Kapital ist für junge, innovative Unternehmen besonders wichtig.
Oft sind diese Unternehmen noch nicht kreditfähig und zudem ist das Angebot an privatem Wagniskapital gering. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat deshalb mit EFRE-Mitteln und den Partnern BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH, Bayern Kapital GmbH und VR-Equitypartner GmbH vier Risikokapitalfonds mit einem Volumen von insgesamt 70 Mio. aufgelegt. Der Freistaat Bayern unterstützt damit insbesondere KMU in strukturschwachen Regionen, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen und neue qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Einzelbetriebliche Investitionsförderung für KMU im EFRE-Schwerpunktgebiet

Der Freistaat Bayern unterstützt im Rahmen des Operationellen Pro­gramms mit der Maßnahmengruppe 2.2 kleine und mittlere Unter­nehmen durch eine Stärkung von Wachstums- und Innovations­kapazitäten.

Ansprechpartner

Weitere Informationen

KMU sollen bei größeren Investitionen zur Errichtung, Erweiterung, Umstellung oder grundlegenden Rationalisierung beziehungsweise Modernisierung einer gewerblichen Betriebsstätte gefördert werden. Förderfähig sollen Vorhaben sein, die dem Wachstum, der Di­ver­si­fi­ka­tion oder der marktwirksamen Einführung und Anwendung neuer Technologien dienen. Förderfähige Vorhaben müssen die vor­gegebene Anforderungen hinsichtlich Mindest­investitions­volumen, Primäreffekt und Arbeitsplatzpotenzial erfüllen. Durch die Förderung wird damit auch der Zugang zu und die Umsetzung von neuen innovativen Technologien erleichtert.

Dienstleistungseinrichtungen für Unternehmen

Durch Maßnahmengruppe 2.3 wird es den Bildungsstätten der bayerischen Wirtschaft möglich sein, verstärkt Zukunftsbereiche in den Fokus zu nehmen.

Ansprechpartner

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Prinzregentenstr. 28
80538 München

Bereich Berufliche Bildung in der Wirtschaft

Referat 34 - Berufliche Bildung, Fachkräfte
Frau Daniela Oßwald
Telefon: 089 2162-2298
Fax: 089 2162-3298
E-Mail: daniela.osswald(at)stmwi.bayern.de

Bereich Handwerkskammer

Referat H1 - Grundsatzfragen der Handwerkspolitik
Herr Johann Sedlmeier
Telefon: 089 2162-2742
Fax: 089 2162-3742
E-Mail: johann.sedlmeier(at)stmwi.bayern.de

sowie die Bezirksregierungen

Weitere Informationen

Damit KMU überhaupt in einen Wachstums- oder Innovations­prozess eintreten können beziehungsweise die Fähigkeiten dafür ausbilden, ist in den beruflichen Bildungsstätten eine Innovations­infrastruktur auf modernstem Niveau erforderlich. Die Berufsbildungs- und Technologie­zentren der Organisationen der bayerischen Wirtschaft leisten durch die Qualifizierung mit aktuellen fachlichen Inhalten sowie mit modernsten Methoden einen un­ab­ding­baren Beitrag, um die Aus- und Weiter­bildung der Beschäftigten in Bayern zu stärken und auszubauen. In diesem Zusammenhang sind investive Maßnahmen geplant, die die Aus- und Weiter­bildungsinfrastruktur stärken und auf einen höheren technologischen Stand bringen sollen.

Durch die geplanten Maßnahmen wird es in den Bildungsstätten möglich sein, verstärkt Zukunftsbereiche der bayerischen Wirt­schaft, wie zum Beispiel Robotik, Faser­verbund­werk­stoffe, neue Materialien und neue Produktions­techniken, in den Fokus zu nehmen und damit innovierende KMU zu stärken. Auch in der Umsetzung der Energie­wende spielen die KMU eine wichtige Rolle. Die für diese Bereiche notwendigen hoch­spezifischen Kenntnisse können regelmäßig nicht am Arbeitsplatz vermittelt werden. Dafür müssen in Bayern flächendeckend hochmoderne Berufsbildungs- und Technologiezentren vorhanden sein. Dabei wird ein Schwer­punkt der Förderung auf baulichen Maßnahmen und Ausstattungsinvestitionen liegen.

Export Bavaria

Im Rahmen einer Internationalisierungsinitiative (Maßnahmengruppe 2.4) soll die Wettbewerbsfähigkeit und die damit verbundene Standortsicherung bayerischer KMU vorangetrieben werden.

Ansprechpartner

BIHK Service GmbH
Lorenzer Platz 27
90402 Nürnberg
Telefon: 0911 23886-43
Fax: 0911 23886-50
E-Mail: info(at)awz-bayern.de

Weitere Informationen

KMU sollen im Wege einer Hilfe zur Selbsthilfe dabei unter­stützt werden, sich den Chancen der Globalisierung zu stellen. Sie erhalten eine passgenaue Unterstützung bei der Expansion in neue Märkte (unter anderem Coaching durch praxiserfahrene Unter­nehmer im Ruhestand oder Vorruhestand und Unterstützung bei der Umsetzung von Internationalisierungsmaßnahmen wie Mitarbeiter­schulungen, Beratungen im In- und Ausland, Kooperationsprojekte im Ausland, Messebeteiligungen im Ausland).

Wesentlicher Multiplikator ist hierbei das Außenwirtschaftszentrum Bayern, eine Gemeinschaftsinitiative der Bayerischen Industrie- und Handelskammern sowie der Bayerischen Handwerkskammern. Weiterführende Informationen zum Thema Export erhalten Sie im Außenwirtschaftsportal Bayern.

Förderung barrierefreier öffentlicher Tourismusinfrastrukturen

Im Zuge der Maßnahmengruppe 2.5 stehen die Errichtung, die Modernisierung sowie der Ausbau barrierefreier kommunaler Einrichtungen des Tourismus im Vordergrund.

Ansprechpartner

Weitere Informationen

Förderfähig sind dabei nur diejenigen Maßnahmen,
die einen direkten Bezug zur Verbesserung der Barrierefreiheit
aufweisen, zum Beispiel entsprechend
notwendige An- oder Umbaumaßnahmen.
Basis für die Fördermaßnahmen ist die bayerische
Richtlinie zur Förderung von öffentlichen touristischen
Infrastruktureinrichtungen (RÖFE). Auf der
Grundlage des tourismuspolitischen Konzepts der
Bayerischen Staatsregierung werden dabei investive
Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit
vor allem in beihilferechtlich unproblematischen
Basiseinrichtungen der touristischen Infrastruktur
gefördert.
Der barrierefreie Ausbau muss im Kontext eines
spezifischen regionalen oder lokalen touristischen
Konzepts stehen, damit im Rahmen integrierter Ansätze
die Attraktivität des touristischen Angebots
für Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen
gesteigert und eine spürbare Wirkung auf
Wachstum und Beschäftigung der regionalen oder
lokalen Tourismuswirtschaft erzielt werden können.
Bei der Auswahl der Investitionsprojekte ist ihre Relevanz
für die örtlichen kleinen und mittleren touristischen
Betriebe entscheidend.
Als Empfänger der Fördermittel kommen nur Gebietskörperschaften
in Frage.

 

 

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