Die Dekarbonisierung der Kläranlage zielt auf eine zukunftsfähige kommunale Abwasserbehandlung in Bad Kissingen ab, mit der die natürlichen Ressourcen nachhaltig geschont werden. Mit einem abgestimmten Maßnahmenpaket und dem neu ausgelegten Betriebsmodell wird die Treibhausgasbilanz stark verbessert, so dass zukünftig durch die regenerative Energieerzeugung am Standort mehr Emissionen vermieden werden, als durch den Energieverbrauch verursacht. Auf Grundlage einer durchgeführten Energieanalyse wird das Ziel des konsequenten Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern verfolgt, unterstützt durch etablierte technische Lösungen zur Energiegewinnung und -speicherung, die zudem den ökonomischen Betrieb der Kläranlage nachhaltig stabilisieren.
Ziel ist es, zum einen den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern konsequent umzusetzen und zum anderen mit dem innovativen Einsatz von etablierten technischen Lösungen den Betrieb der Kläranlage langfristig ökonomischer zu gestalten. Flankierend werden in den nächsten Jahren auch Maßnahmen in den Außenstellen der Kläranlage Bad Kissingen, z.B. in Pumpstationen, umgesetzt, um auch hier die Dekarbonisierung des Anlagenbetriebs konsequent
voranzutreiben. Neben den direkten Klimaschutzeffekten fördert das Projekt auch die lokale Wertschöpfung durch den Einsatz von regionalen Unternehmen bei der Umsetzung der Maßnahmen und dem Betrieb der Anlagen. Dies stärkt die lokale Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien und der Umwelttechnik.
Der Freistaat Bayern und die Europäische Union fördern das Projekt mit insgesamt 5,6 Millionen Euro im Rahmen des EFRE-Programms 2021-2027.
Weitere Informationen Projekt, das Ende 2027 fertiggestellt sein soll, finden Sie direkt auf der Website des Projekts und im Aufsteller, der extra für den Tag der Kläranlage 2026 erstellt wurde.
Aufsteller mit einem Video von der Kläranlage von oben und einem virtuellen Erklärpfad
Auch Wolfgang Bücherl, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München, machte sich bereits persönlich ein Bild vor Ort, und nahm zusammen mit Herrn Staatsminister Christian Bernreiter an der Vorbesichtigung des ersten Bauabschnitts teil.



